REGIONALVERBAND HOCHRHEIN-BODENSEE
Ladeinfrastruktur für E-Lkw in der Region Hochrhein-Bodensee
Regionales Entwicklungskonzept | Regionalverband Hochrhein-Bodensee
Die Antriebswende im Güterverkehr ist keine ferne Zukunft mehr, sie findet gerade statt.
Batterieelektrische Lkw sind serienreif, Logistikunternehmen führen sie in ihre Flotten
ein und der Bedarf an öffentlicher und halböffentlicher Ladeinfrastruktur wächst.
Gleichzeitig setzen Bund und Land Maßnahmen zur Senkung der
Treibhausgasemissionen im Verkehrsbereich um.
Nach einer Bedarfs- und Standortanalyse des Landes Baden-Württemberg werden bis
2035 rund 13.800 öffentliche Ladepunkte für E-Lkw benötigt. Gleichzeitig macht die
Studie deutlich, dass geeignete Flächen knapp sind und eine frühzeitige Koordination
entscheidend ist, damit Lademöglichkeiten und der Hochlauf der E-Lkw-Flotten im
Gleichtakt umgesetzt werden können.
Vor diesem Hintergrund erarbeitet der Regionalverband Hochrhein-Bodensee ein
Regionales Entwicklungskonzept Lkw-Ladeinfrastruktur. Aufbauend auf den
Landesdaten und im Austausch mit regionalen Akteuren sollen potenzielle Standorte
identifiziert, Bedarfe und Flächenpotenziale zusammengeführt sowie fachübergreifende
Abstimmungs- und Koordinationsbedarfe geklärt werden. Das Konzept soll eine
gemeinsame Grundlage für Planungs-, Förder- und Investitionsentscheidungen in der
Region schaffen.
Ein besonderer Fokus liegt auf den spezifischen Herausforderungen der Region
Hochrhein-Bodensee, insbesondere der Grenzlage, den grenzquerenden Verkehren und
der großen Bedeutung der Bundesstraßen in West-Ost-Relation.
Zentrale Partner im Prozess sind Kommunen, Netzbetreiber und die regionale
Logistikwirtschaft. Darüber hinaus werden Industrie- und Handelskammern sowie
weitere regionale Akteure einbezogen. Der Regionalverband übernimmt dabei die Rolle
des Koordinators, bündelt unterschiedliche Bedarfe, schafft einen gemeinsamen
Informationsstand und unterstützt Abstimmung und Zusammenarbeit.
Wie geht’s weiter?


